Rusts Viehzucht-Update macht Milch und Sahne zu Überlebensressourcen
Rusts Livestock Update führt die Haltung von Kühen und Schafen, Milchverarbeitung und einen neuen Produktionskreislauf ein. Auch Nahrung, Treibstoff, Basisverteidigung und Erkundung werden erweitert.
Höfe bilden jetzt eine vollständige Produktionskette
Rusts Livestock Update macht aus Kühen und Schafen verwaltbare Ressourcen für den eigenen Hof. Beide Tierarten besitzen Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen, sowie genetische Merkmale, die bei der Zucht der nächsten Generation eine Rolle spielen. Wer passende Tiere zusammenbringt, kann seine Herde vergrößern und Viehzucht dauerhaft in die Planung der eigenen Basis aufnehmen.
Kühe liefern Milch, Schafe produzieren Wolle; beide Arten erzeugen Mist und geben beim Schlachten Fleisch, Knochen und Leder. Eine einzige Herde kann dadurch mehrere Systeme versorgen, von Landwirtschaft und Ausrüstung bis zu den Nahrungsvorräten. Tierzäune und Tore helfen dabei, Gehege aufzuteilen, Bewegungen zu kontrollieren und den Arbeitsbereich vom übrigen Gelände der Basis zu trennen.
Der Stable-Händler gibt der Herde einen Marktwert
Ausgewachsene Tiere und gesammelte Wolle lassen sich beim Stable-Händler verkaufen. Für ein Tier erscheint ein zufälliges Angebot, das zweimal abgelehnt werden kann, um zwei weitere zu sehen. Wird auch das dritte Angebot abgelehnt, kauft der Händler dieses Tier 15 Minuten lang nicht. Bei Wolle richten sich bis zu drei Angebote nach der vorgelegten Menge; pro Abgabe werden höchstens 400 Einheiten berücksichtigt.
Die größte denkbare Herde ist deshalb noch keine vollständige Strategie. Spieler müssen Zuchtgeschwindigkeit, Lagerplatz und die Risiken der Reise zum Händler gegeneinander abwägen. Zufällige Angebote schaffen kurzfristige Gelegenheiten, während die Wartezeit verhindert, dass große Vorräte ohne Pause umgesetzt werden. Ein sicheres Gehege und eine verlässliche Sammelroutine können ebenso wichtig sein wie gute genetische Merkmale.
Vier Stunden Kühlung machen aus Milch zwei Ressourcen
Kuhmilch kann direkt verwendet oder zur weiteren Verarbeitung in einem Kühlschrank gelagert werden. Nach vier Stunden Kühlung lässt sie sich in Magermilch und Sahne aufteilen. Dadurch werden Stromversorgung und Platz in der Kühlung zu Bestandteilen des Hofkonzepts, besonders wenn eine Gruppe größere Mengen verarbeiten möchte. Ein geordneter Ablauf vom Melken bis zur Kühlung ist dann wichtiger als sporadisches Sammeln.
Beide Produkte erfüllen im Teesystem unterschiedliche Aufgaben. Milch verlängert im Allgemeinen die Dauer von Teeeffekten, während Sahne ihre Stärke erhöht. Die daraus entstehenden Milky- und Creamy-Teevarianten bieten somit die Wahl zwischen länger anhaltender Unterstützung und einer kräftigeren Wirkung. Welche Variante besser passt, hängt von Dauer und Risiko der geplanten Unternehmung ab.
Neue Gerichte, Biokraftstoff und Erkundungsziele
Die kulinarische Seite der Viehzucht bringt neue Rind- und Hammelfleischprodukte. Shepherd's Pie und Beef Pie verarbeiten diese Zutaten außerdem zu umfangreicheren Gerichten. Nutztiere dienen damit nicht nur dem Handel oder als Materialquelle, sondern können eine Nahrungskette versorgen, mit der sich Gruppen auf längere Einsätze außerhalb der eigenen Basis vorbereiten.
Der Biofuel Generator wandelt rohes oder verdorbenes Fleisch in Low Grade Fuel um und gibt Vorräten, die sonst an Wert verlieren könnten, einen neuen Zweck. Damit die Produktion weiterläuft, muss ungefähr alle 30 Minuten von Hand umgerührt werden; völlig unbeaufsichtigt arbeitet die Anlage also nicht. Stapelbare Sandsäcke und neue Beuteräume an Powergrid-Monumenten erweitern zudem Basisverteidigung und Erkundungsrouten.
Quelle: Steam News