
So werden Kostümwaffen auf der ExileCon 2026 geprüft
Auf der ExileCon 2026 werden Kostümwaffen vor dem Einlass geprüft und gekennzeichnet. Funktionsfähige Requisiten dürften die Sicherheitskontrolle kaum bestehen.
Klare Warnung vor funktionsfähigen Kostümwaffen
Wer die ExileCon 2026 als Figur aus dem Path-of-Exile-Universum besuchen möchte, sollte seine Kostümwaffe ausschließlich für die Optik anfertigen. Laut der über Steam News veröffentlichten Richtlinie darf eine Requisite, die eine Waffe aus dem Spiel darstellen soll, nicht funktionsfähig sein. Ein Gegenstand, der tatsächlich benutzt werden kann, wird die Sicherheitskontrolle mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht bestehen.
Die Warnung bedeutet jedoch nicht, dass sämtliche Kostümwaffen grundsätzlich verboten sind. Rein visuelle Requisiten können zugelassen werden, nachdem das Veranstaltungspersonal sie kontrolliert hat. Die vorliegende Zusammenfassung nennt allerdings weder jede technische Grenze des Begriffs Funktionsfähigkeit noch konkrete Vorgaben für einzelne Materialien. Besucher sollten sich deshalb an der jeweils aktuellen offiziellen Fassung orientieren und nicht davon ausgehen, dass ihre eigene Einschätzung mit der Sicherheitsprüfung übereinstimmt.
Jeder Gegenstand wird vor dem Einlass geprüft
Im Mittelpunkt der Regelung steht eine gründliche Kontrolle jeder Kostümwaffe durch das Veranstaltungspersonal. Die Prüfung erfolgt, bevor der Gegenstand auf das Gelände gelangt, und jedes Stück wird anhand seiner tatsächlichen Eigenschaften beurteilt. Dass eine Requisite auf Fotos ungefährlich wirkt oder bei einer anderen Convention erlaubt war, stellt keine Vorabgenehmigung für die ExileCon 2026 dar.
Besteht eine Kostümwaffe die Kontrolle, bringt das Personal ein Prüfetikett daran an. Diese Kennzeichnung ist ein wesentlicher Teil der Freigabe, weil sie bestätigt, dass genau dieser Gegenstand begutachtet wurde. Besucher dürfen das Etikett weder entfernen noch austauschen, verändern oder anderweitig manipulieren. Laut Ankündigung kann die Requisite einbehalten werden, wenn die Kennzeichnung nach der Freigabe entfernt oder verändert wird.
Sicherheit schon beim Bau des Cosplays einplanen
Wer sein Kostüm noch anfertigt, fährt am sichersten, wenn die Waffenrequisite von Anfang an als rein visuelles Element geplant wird. Das ist eine praktische Empfehlung aus der veröffentlichten Regelung und keine zusätzliche offizielle Anforderungsliste. Es kann außerdem hilfreich sein, verständlich erklären zu können, wie die Requisite gebaut wurde und weshalb sie nicht funktionsfähig ist. Eine solche Erklärung wird in der Zusammenfassung jedoch nicht als formelle Pflicht genannt.
Für die Kontrolle beim Einlass etwas zusätzliche Zeit einzuplanen und eine Variante des Kostüms ohne Waffe vorzubereiten, kann ebenfalls unangenehme Überraschungen verhindern. Auch dabei handelt es sich um Vorsichtsmaßnahmen, nicht um neu verkündete Vorschriften. Nach einer erfolgreichen Prüfung sollten sowohl die Requisite als auch ihr Etikett unverändert bleiben. Damit lässt sich die ausdrücklich genannte Vorgabe während der Veranstaltung am einfachsten einhalten.
Vor der Reise die aktuellen Hinweise prüfen
Die Quelle verweist auf weiterführende Hinweise zu den verschiedenen Waffen- und Effekttypen, die Besucher möglicherweise einsetzen möchten. In der verfügbaren Zusammenfassung fehlen diese Einzelheiten. Deshalb lässt sich nicht seriös zusagen, dass ein bestimmtes Material, ein Mechanismus oder ein Effekt akzeptiert wird. Maßgeblich bleibt die Prüfung durch das Personal, bevor die Requisite eingelassen wird.
Cosplayer mit einer Kostümwaffe sollten den offiziellen Beitrag vor der Reise und noch einmal vor der endgültigen Fertigstellung lesen. Der bislang veröffentlichte Rahmen ist eindeutig: Die Requisite darf nicht funktionsfähig sein, sie muss kontrolliert werden und ihr Prüfetikett muss danach unversehrt und unverändert bleiben. Wer diese drei Punkte einplant, kann sich besser auf den Sicherheitsablauf vorbereiten, ohne der Entscheidung des Veranstaltungspersonals vorzugreifen.
Quelle: Steam News