
OSRS schlägt einen Quest-Monat mit Wochen-Releases vor
Das OSRS-Team möchte The Graveyard und mindestens fünf unangekündigte Quests über den November verteilen. Der Großteil des Plans hängt noch von Abstimmungen und Feedback ab.
Ein Vorschlag, kein verbindlicher Fahrplan
Das Team von Old School RuneScape stellte seinen Vorschlag für einen Quest-Monat am 3. Oktober 2026 vor. Der Entwurf sieht einen November mit fortlaufend neuen Abenteuern vor, doch das zentrale Konzept muss noch eine Spielerabstimmung bestehen. Die Ankündigung ist deshalb als veränderbarer Plan zu verstehen und nicht als bereits garantierter Veröffentlichungskalender.
The Graveyard befindet sich weiter im Verfahren als der übrige Inhalt des Pakets. Die Quest hat die Campfire-Abstimmung bereits bestanden und ist derzeit für November eingeplant. Wird der Quest-Monat angenommen, sollen mindestens fünf zusätzliche Überraschungsquests hinzukommen. Nach dem vorgeschlagenen Rhythmus würde in jeder Novemberwoche mindestens eine neue Quest erscheinen.
So soll das Novemberprogramm funktionieren
Die meisten zusätzlichen Quests sollen dem Schwierigkeitsgrad Novice oder Intermediate entsprechen; keine davon soll über Experienced liegen. Damit ist der geplante Anspruch grob eingegrenzt, Namen, Geschichten und Spielmechaniken bleiben im Vorfeld jedoch geheim. Was ein Abenteuer tatsächlich bietet, erfahren die Spieler jeweils erst bei seiner Veröffentlichung.
Die Geheimhaltung bedeutet nicht, dass wichtige Belohnungen ohne weitere Mitsprache festgelegt werden. Bedeutende Rewards sollen später in eigenen Umfragen zur Abstimmung stehen. Passende Erfahrungspunkte und Questpunkte sind dennoch für jede Quest vorgesehen. So kann die erste Abstimmung das Monatskonzept behandeln, während folgenreiche Belohnungsentscheidungen anschließend noch separat geprüft werden.
Auch Questlog und ältere Belohnungen stehen im Fokus
Der Vorschlag beschränkt sich nicht auf neue Abenteuer. Eine bessere Sortierung für Einsteiger und Verbesserungen am Activity Advisor gehören ebenfalls zum Paket. Diese Komfortänderungen sollen verfügbare Wege besonders für neue Spieler übersichtlicher ordnen. Da sie Teil des Entwurfs sind, stehen ihre endgültige Ausgestaltung und Umsetzung allerdings ebenfalls noch nicht fest.
Laufende Quests könnten künftig oben im Log angeheftet werden, während abgeschlossene Aufgaben standardmäßig ans Listenende wandern. Außerdem wird die Miniquest Daddy's Home als erster möglicher Kandidat für die Umwandlung in eine vollwertige Quest genannt. Eine Zustimmung könnte damit einen ersten Präzedenzfall für die spätere Einordnung ähnlich gelagerter Inhalte schaffen.
Ältere Quests könnten nachträglich zusätzliche Erfahrungspunkte erhalten. Wer sie bereits abgeschlossen hat, soll die entsprechende Erfahrung bei Perdu abholen können. Ergänzend erwägt das Team eine freiwillige Bewertungsabfrage von 0 bis 5. Sie wäre standardmäßig aktiviert, eine Wertung bliebe jedoch optional und könnte unmittelbares Feedback zu den gespielten Quests liefern.
Die Lumbridge-Aufräumarbeiten bleiben feedbackabhängig
Ein verbundener Vorschlag für Lumbridge sieht vor, Tutoren und andere NPCs übersichtlicher zusammenzuführen. Die in der Spielwelt verankerte Hilfestellung soll dabei ausdrücklich erhalten bleiben. Statt wichtige Hinweise zu entfernen, würde die Maßnahme Charaktere und Funktionen an weniger Stellen bündeln und den Bereich auf diese Weise klarer strukturieren.
Diese Überarbeitung soll nur bei positivem Feedback gemeinsam mit den Novemberplänen verfolgt werden. Vorerst ist daher zwischen The Graveyards bereits erteilter Campfire-Zustimmung und dem restlichen Paket zu unterscheiden: Quest-Monat, Überraschungsquests und Komfortänderungen hängen weiterhin von Abstimmungen und Rückmeldungen ab. Sie sind mögliche Inhalte für November, aber noch keine verbindlichen Zusagen.
Quelle: Old School RuneScape