
Old School RuneScape: Hardcore-Welten starten am 4. November
Old School RuneScape eröffnet am 4. November permanente Hardcore-Welten. Neue Charaktere treffen dort auf normale Fortschrittsraten, aber auf besonders harte Folgen beim Tod.
Ein dauerhafter und getrennter Bereich
Old School RuneScape eröffnet die Hardcore-Welten am 4. November als dauerhaften Bestandteil des Spiels und nicht als zeitlich begrenzte Saison. Die Welten bleiben vom Hauptspiel getrennt und bieten ihrer Gemeinschaft damit einen gemeinsamen Neustart. Charakterfortschritt, frühe Bestleistungen und wirtschaftliche Entwicklungen entstehen innerhalb einer eigenen, frischen Serverlandschaft mit langfristiger Perspektive.
Der Zugang erfolgt über einen neu erstellten Charakter; bestehende Figuren werden nicht einfach in den Modus übernommen. Spieler durchlaufen Tutorial Island und gelangen über Death’s Delegate zu Death’s Office, wo sie den Hardcore-Status wählen. Erfahrungs- und Beuteraten bleiben normal. Freier Handel zwischen Spielern ermöglicht zudem eine reguläre Wirtschaft, ohne die Selbstversorgerregeln eines Ironman-Kontos.
Nach einem Tod fällt eine endgültige Entscheidung
Die besondere Spannung entsteht durch Todesregeln, die ähnlich kompromisslos wie bei Hardcore Group Ironman ausfallen. Bei den meisten Todesfällen greift zunächst das bekannte System zum Schutz von Gegenständen, sodass je nach Situation drei oder vier Objekte erhalten bleiben. Damit ist die Konsequenz jedoch nicht erledigt, denn anschließend muss über die Zukunft des gesamten Charakters entschieden werden.
Zur Wahl steht erstens ein vollständiger Neustart innerhalb der Hardcore-Welten. Dabei werden sämtliche Fortschritte und Besitztümer dieses Durchlaufs gelöscht. Zweitens kann der Charakter dauerhaft ins Hauptspiel übertragen werden. Geschützte Ausrüstung, Bankinhalte und Gegenstände in anderen Lagern bleiben erhalten, während alles am Grabstein verloren geht. Nach der Übertragung ist eine Rückkehr in die Hardcore-Welten ausgeschlossen.
Pläne für den Escape Crystal und Startbeschränkungen
Jeder neue Charakter erhält zu Beginn einen Escape Crystal. Nach dem angekündigten Plan soll Death den Kristall ebenfalls verkaufen; der vorgesehene Preis sinkt dabei von 75.000 auf 10.000 Münzen. Bei der Verwendung entfernt er aktive Statuseffekte vom Charakter. Da diese Anpassungen zum angekündigten Startplan gehören, lohnt sich vor dem Einsatz zusätzlich ein Blick in die endgültigen Versionshinweise.
Zwei wettbewerbsorientierte Aktivitäten bleiben zum Start abgeschaltet. Bounty Hunter und Last Man Standing stehen zunächst nicht zur Verfügung, weshalb ihre Belohnungen die junge Wirtschaft vorerst nicht beeinflussen. Death’s Office wird außerdem nicht instanziiert. Die Hardcore-Spieler nutzen folglich einen gemeinsamen Bereich, anstatt auf voneinander getrennte, private Kopien des Ortes verteilt zu werden.
Weltrekorde und bedeutende Tode werden öffentlich
Serverweite Meldungen machen prägende Ereignisse der neuen Welten sichtbar. Bedeutende Weltpremieren lösen eine Bekanntgabe aus, und auch wichtige Charaktertode werden mit der gesamten Servergemeinschaft geteilt. So entsteht eine öffentliche Chronik, in der sowohl besonders schneller Fortschritt als auch kostspielige Fehlschläge festgehalten werden, ohne dafür die gewöhnlichen Erfahrungs- oder Beuteraten zu verändern.
Verbesserungen am Weltenwechsler sind für einen späteren Zeitpunkt im November geplant und gehören nicht zwingend zum Start am 4. November. Sie sollen die Navigation durch die erweiterte Weltenliste übersichtlicher gestalten. Bis dahin sollten Interessierte vor allem die Wahl zwischen Neustart und Übertragung verstehen, wertvolle Gegenstände sicher lagern und die anfänglich deaktivierten Aktivitäten einplanen.
Quelle: Old School RuneScape