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NewsLost Ark·4 Min. Lesezeit

Lost Arks westliche Server wechseln von Amazon zu Smilegate

Smilegate übernimmt die Kontrolle über den westlichen Lost-Ark-Dienst von Amazon Games. Bei der Umstellung kann es zu Ausfällen und Verlusten einzelner Daten kommen.

Was der Publisherwechsel bedeutet

Lost-Ark-Entwickler Smilegate bereitet die Übernahme der westlichen Server vor, die bislang von Amazon Games betrieben wurden. Es handelt sich um mehr als einen neuen Namen: Serverbetrieb, Spielerservice und Verantwortung für die regionale Veröffentlichung gehen an das Unternehmen über, das das Spiel selbst entwickelt.

Amazon war während der Expansion außerhalb Südkoreas als Publisher und Betreiber tätig. Künftig ist die westliche Community direkter mit dem Entwickler verbunden. Das könnte Wege zwischen Inhaltsentscheidungen und regionalem Betrieb verkürzen. Kurzfristig hängt die Erfahrung der Spieler jedoch vor allem davon ab, wie sauber die technische Migration umgesetzt wird.

Warnung vor Ausfällen und Datenverlust

Die Übergabe wird ausdrücklich nicht völlig reibungslos verlaufen. Spieler müssen mit Unterbrechungen und dem Verlust bestimmter Daten rechnen. Welche Kategorien betroffen sind, nennt die vorliegende Zusammenfassung nicht. Aussagen zu Charakteren, Inventaren oder Käufen wären deshalb voreilig; maßgeblich bleiben präzise Hinweise der offiziellen Kanäle.

Zur Vorbereitung lässt sich prüfen, ob der Account erreichbar, die hinterlegte E-Mail-Adresse aktuell und verfügbare Sicherheitsoptionen aktiviert sind. Eigene Screenshots von Charakterliste, wertvollen Inventargegenständen und Zahlungsverlauf können bei einer Supportanfrage als Kontext dienen. Sie sind keine offizielle Sicherung, helfen aber möglicherweise bei der Dokumentation eines Problems.

Was Spieler vor der Migration tun sollten

Termine, Wartungsfenster, Zustimmung zur Accountübertragung und neue Nutzungsbedingungen sollten ausschließlich über offizielle Mitteilungen von Lost Ark und Smilegate geprüft werden. Bei großen Plattformwechseln tauchen häufig gefälschte Transferlinks auf. Seiten Dritter, die Passwort, Bestätigungscode oder Zahlungsdaten verlangen, sind daher zu meiden.

Aktive Gilden, Raidgruppen und Markthändler können sich auf mögliche Ausfallzeiten einstellen. Ablaufende Angebote oder zeitlich begrenzte Aufgaben sollten nicht in ein Wartungsfenster fallen. Neue Echtgeldkäufe aufzuschieben kann sinnvoll sein, bis geklärt ist, wie Währungsguthaben, erworbene Rechte und Transaktionsdaten in den neuen Betrieb übernommen werden.

Wichtige Punkte für die Zeit danach

Die direkte Kontrolle durch Smilegate kann Aktualisierungsplan, Lokalisierung, Kundendienst und Verwaltung der westlichen Wirtschaft beeinflussen. Eine Verbesserung ist möglich, aber nicht sicher. Erste Maßstäbe sind Serverstabilität, Ausgleich für fehlende Daten, Antwortzeiten des Supports und die Geschwindigkeit, mit der regionales Feedback Entwicklungsentscheidungen erreicht.

Der Transfer passt außerdem zu Amazons sinkender Rolle im MMO-Publishing. Lost-Ark-Spieler sollten datierte offizielle Meldungen Gerüchten vorziehen und die Accountsicherheit priorisieren. Beim Kauf oder Verkauf eines Accounts beziehungsweise handelbarer Spielwerte kann das Treuhandsystem von GameinShop das Risiko zwischen Zahlung und Übergabe verringern.

Quelle: Steam News

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