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NewsElder Scrolls Online·4 Min. Lesezeit

Einige Updates für The Elder Scrolls Online kommen erst 2027

Nach einem erheblichen Personalabbau kann ZeniMax Online Studios den bisher angekündigten ESO-Zeitplan nicht mehr einhalten. Einige Updates wandern ins Jahr 2027, weitere könnten später folgen.

Veränderungen im Studio formen den Zeitplan neu

Der Entwicklungsplan von The Elder Scrolls Online wird nach umfangreichen Entlassungen bei ZeniMax Online Studios neu geordnet. Der neue Co-Leiter des Studios, Nick Giacomini, erklärte, dass einige zuvor kommunizierte Veröffentlichungszeiträume mit der aktuellen Teamstruktur nicht mehr realistisch seien. Deshalb werden erwartete Updates auf 2027 verschoben; abhängig von der überarbeiteten Planung könnten einzelne Inhalte sogar noch später erscheinen.

Diese Änderung bedeutet nicht, dass sich das Spiel seinem Ende nähert. Giacominis Botschaft zufolge soll ESO nicht wie ein älteres Produkt behandelt werden, das lediglich online bleibt. Das Ziel sei weiterhin, die aktive Online-Welt auszubauen. Langfristiger Anspruch und kurzfristige Produktionskapazität müssen jedoch getrennt betrachtet werden: Das Studio kann sich weiter zu ESO bekennen und zugleich einräumen, dass eine kleinere Organisation den bisherigen Zeitplan nicht erfüllen kann.

Was der Abbau von mehr als 200 Stellen bedeutet

Berichten zufolge verloren bei ZeniMax Online Studios im Zuge der jüngsten Xbox-Entlassungsrunde mehr als 200 Menschen ihre Arbeit. Zu den Abgängen gehört auch Joseph Burba, der das Studio vor Giacomini leitete. Eine personelle Veränderung dieser Größenordnung erzwingt neue Prioritäten in miteinander verzahnten Bereichen wie Design, Technik, Qualitätssicherung, Grafik, Produktion und Live-Betrieb.

Bei einem Live-Service-Spiel betrifft eine Verzögerung selten nur den Fertigstellungstermin eines einzelnen Inhalts. Neue Funktionen müssen mit vorhandenen Systemen harmonieren, PC- und Konsolenfassungen geprüft, Texte lokalisiert, Server vorbereitet und gefundene Fehler behoben werden. Ein breiteres Veröffentlichungsfenster beweist daher nicht, dass jedes Update gleich stark betroffen ist. Es zeigt jedoch, dass die gesamte Roadmap neu bewertet wird.

Womit Spieler jetzt rechnen sollten

Vorerst sollten Termine aus der früheren Roadmap nicht mehr als feste Zusagen verstanden werden. Solange ZeniMax keinen neuen Zeitplan für die einzelnen Inhalte veröffentlicht, lässt sich nicht seriös bestimmen, welche Updates wie lange verschoben werden. Offizielle Mitteilungen, Termine öffentlicher Testserver und Patchnotes werden den tatsächlichen Fortschritt zuverlässiger abbilden als der überholte Plan.

Die Verzögerungen bedeuten außerdem nicht, dass bestehende Server oder bereits verfügbare Inhalte abgeschaltet werden. Genau darin liegt die wichtige Unterscheidung: Die Entwicklungsziele für ESO bleiben bestehen, doch Reihenfolge und Zeitpunkt ändern sich. Entscheidend wird sein, wie das verkleinerte Studio seine Ressourcen auf Leistungsverbesserungen, Fehlerbehebungen, neue Systeme und neue Abenteuerinhalte verteilt.

Die langfristige Richtung von ESO

Die Aussage, ESO nicht „nur verwalten“ zu wollen, signalisiert, dass die Leitung keine statische Wartungsphase anstrebt. Was das praktisch bedeutet, werden kommende Ankündigungen zeigen. Kleinere, dafür regelmäßige Updates, schrittweise veröffentlichte Funktionen oder längere Entwicklungsabstände wären denkbare Reaktionen. Bestätigt ist davon vor der Vorstellung des neuen Plans jedoch nichts.

Für Spieler lautet die Kernaussage: ESO soll weiterhin unterstützt werden, doch ein für eine deutlich größere Belegschaft entworfener Zeitplan ist nicht mehr gültig. Sobald die neue Planung für 2027 und die Folgezeit vorliegt, dürfte klarer werden, welche Projekte ihren Umfang behalten, welche verkleinert und welche weiter verschoben wurden. Beim Handel mit ESO-Konten, Gold oder Spielgegenständen bietet der Treuhandschutz von GameinShop zudem eine zusätzliche Sicherheitsebene.

Quelle: Steam News

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