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NewsElder Scrolls Online·4 Min. Lesezeit

The Elder Scrolls Online erhält einen nativen Apple-Silicon-Client

The Elder Scrolls Online soll dank eines nativen Apple-Silicon-Clients auch unter künftigen macOS-Versionen spielbar bleiben. Ein Termin und Hardwareanforderungen fehlen noch.

Die Mac-Version von ESO steht vor einem technischen Wandel

Für die Zukunft von The Elder Scrolls Online auf dem Mac wurde eine wichtige technische Änderung angekündigt. Apple plant, die Unterstützung für Intel-Binärdateien in einer kommenden macOS-Version einzustellen. Der derzeitige Mac-Client des Spiels kann ohne diese Unterstützung nicht funktionieren. Anstatt den Zugang auf dem Mac mit diesem Schritt enden zu lassen, entwickelt das Team deshalb einen nativen Apple-Silicon-Client für ESO.

Game Director Nick Giacomini zufolge sollen ARM-basierte Macs damit zu einer offiziell unterstützten Plattform werden. Das zentrale Ziel besteht darin, Mac-Spielern den Zugang zu Tamriel auch unter macOS 28 und späteren Versionen zu ermöglichen. Die Ankündigung beschreibt folglich keine kurzfristige Behelfslösung, sondern eine direkte Anpassung des Spiels an Apples aktuelle Prozessorarchitektur.

Warum ein nativer Client notwendig ist

Bei dieser Änderung geht es weder um eine neue Erweiterung noch um ein Gameplay-Update, sondern um die Architektur, auf der die ausführbare Software basiert. Die bestehende Fassung benötigt die Intel-Binary-Unterstützung. Sobald macOS diese Funktion nicht mehr bereitstellt, reicht es daher nicht, das bisherige Paket unverändert weiterzuführen. Der native Client soll auf ARM-basierter Mac-Hardware ohne diese auslaufende Abhängigkeit funktionieren.

Auch der angekündigte offizielle Support für Apple Silicon ist von Bedeutung. Er macht deutlich, dass entsprechende Rechner künftig als regulär unterstützte ESO-Plattform gelten sollen und nicht nur als Geräte, auf denen das Spiel möglicherweise startet. Außerdem möchte das Team so viele Apple-Silicon-Optimierungen wie möglich umsetzen. Konkrete Bildraten, Ladezeitvergleiche oder garantierte Leistungssteigerungen wurden jedoch nicht genannt; die Meldung ist somit kein Leistungsversprechen.

Termin und Systemanforderungen sind noch offen

Die Ankündigung gibt dem Projekt eine klare Richtung, enthält aber keinen Veröffentlichungszeitplan. Für den nativen Client wurde noch kein Termin genannt. Ebenso fehlen Angaben zu unterstützten Apple-Silicon-Modellen, Arbeitsspeicher, Speicherplatz und einer detaillierten Liste kompatibler macOS-Versionen. Die Weiternutzung unter macOS 28 und neuer ist zwar das erklärte Ziel, doch der neue Client steht deshalb nicht schon jetzt zum Download bereit.

Auch der praktische Ablauf des Wechsels bleibt ungeklärt. Aus den bisherigen Informationen geht nicht hervor, ob Bestandskunden einen separaten Client herunterladen müssen, wie Einstellungen oder Add-ons übernommen werden und wie lange eine Intel-Mac-Version verfügbar bleiben könnte. Antworten darauf sind erst mit späteren technischen Hinweisen und Veröffentlichungshinweisen des Entwicklerteams zu erwarten.

Worauf Mac-Spieler nun achten sollten

Für Mac-Spieler werden als Nächstes vor allem das Veröffentlichungsfenster, die Liste unterstützter Geräte, die Betriebssystemanforderungen sowie Hinweise zur Installation oder Migration wichtig sein. Wer ein Upgrade auf macOS 28 plant, sollte vor dem Wechsel den offiziellen Kompatibilitätsstatus prüfen und sicherstellen, dass der passende ESO-Client bereitsteht.

Die wichtigste Aussage lautet, dass ESO sich an Apples Hardwarewandel anpasst, statt die Mac-Plattform aufzugeben. Ein Zeitplan und genaue technische Voraussetzungen stehen zwar noch aus, doch das Projekt macht Apple Silicon zu einem offiziellen Entwicklungsziel. Dass zugleich möglichst viele plattformspezifische Leistungsoptimierungen vorgesehen sind, deutet auf einen umfassenderen Ansatz als die bloße Sicherstellung des Programmstarts hin.

Quelle: Steam News

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