Zum Inhalt springen
GameinShop
AnmeldenRegistrieren
← Blog & News
NewsApex Legends
NewsApex Legends·4 Min. Lesezeit

Apex Legends testet Cross-Play-Matchmaking im Westen der USA

Apex Legends startet im Westen der USA einen fast vierwöchigen Matchmaking-Test mit Cross-Play als Standard. Ziel sind kürzere Wartezeiten und enger gefasste Fähigkeitsbereiche.

Der regionale Test beginnt am 7. Oktober

Apex Legends wird im Westen der USA zeitlich begrenzt eine Matchmaking-Konfiguration testen, bei der Cross-Play standardmäßig aktiviert ist. Der Versuch soll am 7. Oktober gegen 10:00 Uhr pazifischer Zeit starten und bis zum 3. November laufen. Das Zeitfenster von fast vier Wochen ermöglicht eine Erprobung an unterschiedlichen Tagen und bei wechselnder Spieleraktivität statt nur während einer kurzen Spitzenzeit.

Die Beschränkung auf den Westen der USA ist dabei wesentlich. Es handelt sich um einen regionalen Test mit festem Zeitraum und nicht um eine angekündigte dauerhafte Änderung für alle Apex-Legends-Regionen. Spieler außerhalb des Zielgebiets erleben möglicherweise nicht dieselben Bedingungen. Da die Startzeit ausdrücklich nur ungefähr angegeben ist, muss die Umstellung außerdem nicht sekundengenau um 10:00 Uhr sichtbar werden.

Kürzere Wartezeiten und engere Fähigkeitsbereiche

Der Test verfolgt zwei ausdrücklich genannte Ziele: Spieler sollen weniger lange auf eine Partie warten, und die beim Matchmaking verwendeten Fähigkeitsbereiche sollen enger werden. Das System soll also schneller Partien finden und zugleich Spieler zusammenbringen, deren Spielstärke näher beieinanderliegt. Cross-Play als Standardeinstellung bildet die Grundlage dafür, beide Absichten während des regionalen Testzeitraums gemeinsam zu prüfen.

Diese Punkte sind Ziele und keine garantierten Ergebnisse für jeden Teilnehmer. Wartezeiten können je nach Uhrzeit und Zahl der aktiven Spieler schwanken. Wie ausgewogen eine einzelne Partie wirkt, ist ebenfalls kein exaktes Maß für den zugrunde liegenden Fähigkeitsbereich. Bei einer Laufzeit von fast vier Wochen sollte deshalb weder eine besonders schnelle Suche noch ein ungewöhnlich schweres Match allein als endgültiges Urteil gelten.

Konsolenspieler können Cross-Play abschalten

Obwohl Cross-Play während des Versuchs die Standardeinstellung ist, behalten Konsolenspieler ihre Wahlmöglichkeit. Wer auf einer Konsole nicht unter dieser Konfiguration teilnehmen möchte, kann Cross-Play in den Spieleinstellungen deaktivieren und sich damit gegen die Teilnahme entscheiden. Die Voreinstellung macht Cross-Play auf Konsolen folglich nicht verpflichtend; die Funktion lässt sich dort weiterhin manuell ausschalten.

Teilnehmer im Westen der USA, die Cross-Play aktiviert lassen, können vor allem die Zeit in der Warteschlange und die wahrgenommene Nähe der Spielstärken beobachten. Mehrere Sitzungen an verschiedenen Tagen und zu unterschiedlichen Uhrzeiten liefern ein sinnvolleres Bild als eine einzelne Partie. Konsolenspieler mit deaktiviertem Cross-Play sollten ihre Erfahrung dagegen nicht unmittelbar mit den Bedingungen des Standardtests gleichsetzen.

Fehler auf Broken Moon und bei Gibraltar behoben

Den Matchmaking-Test begleiten zwei konkrete Fehlerkorrekturen. Beim Terraformer auf Broken Moon fehlte Bodengeometrie, wodurch Spieler in den Untergrund gelangen konnten. Nach der Korrektur ist dieses Eindringen in den Boden an der betroffenen Stelle nicht mehr möglich. Die Anpassung repariert damit einen Bereich der Karte, bleibt aber unabhängig von den Zielen und der regionalen Begrenzung des Cross-Play-Versuchs.

Die zweite Korrektur betrifft den Ton von Gibraltars Fallschirmsprung-Emote. Das Audio konnte zuvor auch nach seiner Landung weiterlaufen; nach dem Update bleibt es nach dem Aufsetzen nicht mehr bestehen. Beide Fehlerbehebungen wirken sich direkt auf die jeweilige Karte beziehungsweise Legende aus. Das Matchmaking-Experiment selbst bleibt vom 7. Oktober bis zum 3. November auf den Westen der USA beschränkt.

Quelle: Steam News

Ähnliche Beiträge