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NewsApex Legends·4 Min. Lesezeit

Apex Legends sperrt 258 Predators wegen Account-Sharing

Das Anti-Cheat-Team von Apex Legends ging gegen hochrangige, über mehrere Geräte geteilte Konten vor. 258 Predators auf PlayStation und Xbox wurden für 60 Tage gesperrt.

Extrem lange Sitzungen lösten die Untersuchung aus

Das Team für kompetitive Integrität untersuchte Hinweise aus der Community zu Predator-Konten mit ungewöhnlich langen, praktisch ununterbrochenen Ranked-Sitzungen. Der Schwerpunkt lag auf Konsolen; dafür wurden Anmeldeverläufe und die mit den betroffenen Konten verknüpften Gerätedaten gemeinsam ausgewertet.

Zugriffe von mehreren deutlich unterscheidbaren Geräten ergaben laut Team Muster, die eher zu mehreren Nutzern als zu einem normalen Hardwarewechsel passten. So kann ein Konto weiter Punkte sammeln, während einzelne Spieler pausieren, und sich gegenüber ehrlich erspielten Rängen einen unfairen Vorteil verschaffen.

60 Tage Sperre für 258 Predator-Spieler

Als Ergebnis erhielten 258 Predator-Spieler auf PlayStation und Xbox eine Sperre von 60 Tagen. Entscheidend war nicht nur, wem das Konto gehörte, sondern ob es geräteübergreifend geteilt wurde, um einen Wettbewerbsvorteil zu erzielen.

Es handelt sich nicht um eine dauerhafte Kontoschließung. Zwei Monate Auszeit sind in einem saisonalen Ranglistenrennen dennoch erheblich. Da Predator eine begrenzte Spitzengruppe ist, kann eine Maßnahme gegen Hunderte Konten zugleich auch Platzierungen und die Eintrittsschwelle verändern.

Klare Botschaft an Ranked-Spieler

Die Mitteilung zeigt, dass Anti-Cheat-Arbeit nicht bei verbotener Software endet. Account-Sharing, Boosting-nahe Aktivitäten und auffällige Sitzungsmuster gehören ebenfalls zur kompetitiven Integrität. Wer sich an einem Konto abwechselt, kann die Rangliste manipulieren, ohne ein spielveränderndes Programm einzusetzen.

Spieler sollten Zugangsdaten nicht weitergeben, ihre Plattformkonten absichern und verdächtige Zugriffe früh melden. Lange Sitzungen allein wurden nicht als Beweis bezeichnet; laut Mitteilung wurden Anmeldeaktivität und Gerätedaten im Zusammenhang geprüft.

Warum Vertrauen in die Rangliste zählt

Predator soll die stärksten individuellen Leistungen sichtbar machen. Wird ein Konto rund um die Uhr von mehreren Personen gespielt, misst die Rangliste weder Können noch Ausdauer eines Einzelnen zuverlässig. Gerätebasierte Prüfungen schützen legitime Leistungen, brauchen aber Kontext, damit ein Hardwarewechsel nicht automatisch als Verstoß gilt.

Die Sperrwelle warnt zugleich davor, dass ähnliche Muster auch künftig untersucht werden können. Bei Geschäften mit Apex-Legends-Gegenständen oder -Konten bietet das Escrow-System von GameinShop Käufern und Verkäufern einen sichereren Ablauf.

Quelle: Steam News

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